Die Tschechische Regierung hat es bisher nicht verstanden, der Ausgrenzung
von Roma-Kindern in den Schulen wirksam zu begegnen. Die Angehörigen der
Roma seien in Tschechien nach wie vor persönlichen Angriffen und
Zwangsumzügen ausgesetzt, eine schwierige Position im Land hätten zudem
Antragsteller auf Asyl. Zu dieser kritischen Einschätzung kommt die
Menschrechtsorganisation Amnesty International in ihrem Jahresbericht 2012,
der am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Lesen Sie weiter...
Die Tschechische Regierung hat es bisher nicht verstanden, der Ausgrenzung
von Roma-Kindern in den Schulen wirksam zu begegnen. Die Angehörigen der
Roma seien in Tschechien nach wie vor persönlichen Angriffen und
Zwangsumzügen ausgesetzt, eine schwierige Position im Land hätten zudem
Antragsteller auf Asyl. Zu dieser kritischen Einschätzung kommt die
Menschrechtsorganisation Amnesty International in ihrem Jahresbericht 2012,
der am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Lesen Sie weiter...
Kardinal Dominik Duka und weitere rund 100 Menschen haben am Montag im
südböhmischen Lety jener Roma gedacht, die während der Nazi-Zeit ermordet
wurden. An dem Gedenkakt am Ort des früheren Roma-KZ nahm auch der
amerikanische Botschafter in Tschechien, Norman Eisen, teil. Kardinal Duka
betete am Mahnmal in Lety für die Opfer des Holocaust. Die tschechische
Regierung wurde von der Regierungsbeauftragten für Menschenrechte, Monika
Šimůnková, vertreten.
Lesen Sie weiter...
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CVVM halten 83 Prozent
der Tschechen die Slowaken für die sympathischste nationale Gruppe in der
Tschechischen Republik. Am anderen Ende der Skala bewegen sich die Roma: 78
Prozent der Befragten halten sie für die unsympathischste Volksgruppe. Das
Meinungsforschungsinstitut fragt jährlich die Bevölkerung, wie sie die 16
in der Tschechischen Republik registrierten nationalen Gruppen bewertet.
Neben den Slowaken bewerten sich die Tschechen selbst mit 83 Prozent
ebenfalls als sehr sympathisch.
Lesen Sie weiter...
Nachrichtenarchiv