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20.12.2014
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[ 16.11.2014 ] - Lothar Martin

Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben die Ausgrenzung von Roma-Kindern im tschechischen Schulsystem angeprangert. Genau sieben Jahre nach einem bahnbrechenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte habe sich die Lage kaum verbessert, hieß es am Donnerstag in einem Appell von Amnesty International sowie des Europäischen Zentrums für die Rechte der Roma und anderer Verbände. Die Straßburger Richter hatten damals entschieden, dass die Zuweisung von Roma-Kindern auf Sonderschulen in Tschechien als mittelbare Diskriminierung zu werten sei.Roma-Kinder stellten zuletzt ein Drittel der Schüler an praktischen Förderschulen und damit einen überproportional hohen Anteil, bemängelten die Menschenrechtler.
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[ 06.11.2014 ] - Till Janzer

Die tschechische Polizei hat zwei Männer festgenommen, die vor drei Jahren einen Brandanschlag auf ein von Roma bewohntes Haus verübt haben sollen. Zu dem Angriff mit einer Brandbombe war es im August 2011 in einem Ort nahe der Stadt Rakovník / Rakovnitz in Mittelböhmen gekommen. Die Hausbewohner konnten den Brandsatz sofort löschen, eine Person erlittt dabei leichte Verletzungen. Die beiden möglichen Täter sind 22 und 28 Jahre alt.
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[ 27.10.2014 ] - Marketa Kachlikova

Ethnische Spannungen in einigen Regionen waren der größte Risikofaktor für die demokratische Ordnung in Tschechien im vergangenen Jahr. Das hält der tschechische Geheimdienst BIS in seinem Jahresbericht fest, der am Montag veröffentlicht wurde. Für die Sicherheit könnten die Anti-Roma-Stimmungen in einem Teil der Öffentlichkeit ein größeres Problem darstellen als extreme, aber zahlenmäßig kleine Gruppen der Rechtsradikalen, heißt es im Bericht.
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[ 27.10.2014 ] - Silja Schultheis

Foto: Zdeňka Lammelová, Archiv der Heinrich-Böll-Stiftung Acht Studentinnen aus der Minderheit der Roma haben am vergangenen Wochenende in Prag feierlich Diplome überreicht bekommen. Es war eine Auszeichnung für die erfolgreiche Teilnahme an einem einjährigen politischen Training der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Grünen-nahe deutsche Stiftung möchte damit Roma-Frauen (Romnia) motivieren, sich politisch zu engagieren und selbst zu Entscheidungsträgern zu werden. Und damit sollen sie auch das Klischee von Roma als ungebildeten, passiven Sozialhilfeempfängern am eigenen Beispiel widerlegen. Dazu ein Gespräch mit Eva van de Rakt, Leiterin des Prager Büros der Heinrich-Böll-Stiftung.
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[ 20.10.2014 ] - Annette Kraus

Opfer von Zwangssterilisation in Tschechien sollen eine gesetzliche Entschädigung erhalten. Laut der Nachrichtenagentur geht dies aus einer schriftlichen Antwort der Regierungskoalition an den Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen hervor. Demnach werden die Grundzüge des Gesetzes bis Ende dieses Jahres erarbeitet, in Kraft treten soll es Ende 2015.Mehrere Dutzend Frauen, größtenteils Angehörige der Roma-Minderheit, haben im Jahr 2004 den Vorwurf der Zwangssterilisation erhoben.
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