Die Roma in Tschechien, der Slowakei und Italien werden diskriminiert, und
ihre Situation verschlechtert sich aller Wahrscheinlichkeit nach. Das
behauptet die hohe UNO-Kommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, nach
einer Meldung der internationalen Presseagentur AFP. Am Donnerstag hat sie
einen neuen Jahresbericht dem UNO-Rat für Menschenrechte in Genf
vorgelegt.
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Mitte vergangener Woche hat das Oberste Verwaltungsgericht die
rechtsextreme Arbeiterpartei verboten. Dem zweiten entsprechenden Antrag
der tschechischen Regierung haben die Brünner Richter stattgegeben. Sie
kamen zu dem Schluss, die Arbeiterpartei rüttle an den demokratischen
Grundfesten des Landes und stehe mit der gewaltbereiten Neonazi-Szene in
Verbindung. Die Arbeiterpartei weist diese Anschuldigungen zurück und
denkt an einen Gang vors Verfassungsgericht. An der Entscheidung des
Obersten Verwaltungsgerichts mitgewirkt hat Richter Jan Passer. In einem
Interview für das „Radiojournal“, das erste Programm des Tschechischen
Rundfunks, nahm er zu dem Urteil Stellung. Wir fassen es für Sie zusammen.
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Am Mittwoch hat das Oberste Verwaltungsgericht in Brno / Brünn die
rechtsradikale Arbeiterpartei verboten und ist damit einem entsprechenden
Antrag der tschechischen Regierung gefolgt. Nun machen sich Politiker und
Politologen Gedanken über eine Bewertung des Urteils.
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Das oberste tschechische Verwaltungsgericht hat am Mittwochvormittag ein
mit Spannung erwartetes Urteil verkündet. Es ging um die Auflösung der
rechtsradikalen Arbeiterpartei, das Parteiverbot hatte die tschechische
Regierung beantragt.
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