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16.5.2012
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[ 13.05.2012 ] - Martina Schneibergova

Politische Parteien sollen die zugespitzte Situation zwischen den Roma und der Mehrheitsbevölkerung in Tschechien in der Wahlkampagne nicht missbrauchen. Dazu forderte der Chef der nichtparlamentarischen Partei der gleichen Gelegenheiten (SRP) und Mitglied des Regierungsrats für Minderheiten, Štefan Tišer, am Sonntag während einer Gedenkveranstaltung in Lety bei Písek in Südböhmen auf. An der Gedenkveranstaltung, bei der der Roma gedacht wurde, die während der Nazi-Zeit ermordet wurden, nahmen rund 200 Menschen teil.
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[ 08.05.2012 ] - Marco Zimmermann

Vertreter der Roma-Minderheit in Tschechien haben die Berichterstattung der örtlichen Medien über Straftaten kritisiert. In vielen Medienbeiträgen würden Täter als Roma identifiziert, ohne dass dafür eindeutige Beweise vorlägen, hieß es in einer in Prag verbreiteten Erklärung. Die Roma-Mitglieder des nationalen Rats der Minderheit sprachen von einer gezielten Kampagne kommerzieller Medien. Für Aufsehen hatte eine Fernsehreportage über ein 15-jähriges Mädchen gesorgt, das behauptete, von drei Roma angegriffen worden zu sein.
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[ 26.04.2012 ] - Marco Zimmermann

Der tschechische Helsinki-Ausschuss hat am Donnerstag in Brno / Brünn Zahlen veröffentlicht, nach denen die Abneigung der tschechischen Gesellschaft gegenüber der Roma-Minderheit in den letzten zehn Jahren von 60 Prozent auf 75 Prozent gestiegen ist. Dieses Klima der Abneigung trage dazu bei, dass das Lebensniveau der Roma in Tschechien immer weiter falle, erklärte das Mitglied des Ausschusses, Petr Uhl, vor Journalisten. Gleichzeitig lobte Uhl die Existenz von Bürgerinitiativen, die für die Menschenrechte der Roma eintreten. Die Diskussion über die Roma und ihre Situation verschiebe sich von der Regierungsebene hin zur Lokalpolitik und werde im täglichen Leben der Menschen stärker wahrgenommen, ergänzte Uhl. .
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[ 26.04.2012 ] - Marco Zimmermann

Die Assoziation der Roma in der Tschechischen Republik hat die Regierung aufgefordert, den Posten eines speziellen Beauftragten zu schaffen. Dieser Beauftragte solle ein starkes Mandat und umfangreiche Kapazitäten haben, so der Vorsitzende der Assoziation, Vladimír Galbavy, in einer Erklärung, die auf dem Internetserver romea.cz veröffentlicht wurde. Die Einrichtung eines solchen Postens könne helfen, die Probleme der Roma in den einzelnen Regionen Tschechiens zu lösen, hieß es in der Erklärung weiter. Die Assoziation der Roma der Tschechischen Republik wurde im vergangenen Jahr gegründet.
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