Die tschechische Comic-Szene ist dieser Tage um eine besondere Publikation
reicher geworden. Auf der Basis von Fotos und authentischer Audioaufnahmen
ist die originelle Comic-Trilogie „O přibjehi“ (Geschichten)
entstanden, deren Haupthelden drei Roma sind. Der Dreiteiler aus der Feder
des Autorentrios Markéta Hajská, Máša Bořkovcová a Vojtěch Mašek
hat großes Aufsehen erregt - vorläufig nur in den Medien.
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In der Nacht zum 19. April 2009 verübten vier Rechtsextreme einen
Brandanschlag auf das Haus einer Roma-Familie im mährisch-schlesischen
Vítkov. Drei Personen wurden verletzt, ein zweijähriges Mädchen schwer.
Sie erlitt Verbrennungen an 80 Prozent ihres Körpers und kämpfte
monatelang mit dem Tod. Die tschechische Öffentlichkeit stand unter
Schock. Am Dienstag, mehr als ein Jahr nach der Tat, begann im Kreisgericht
von Ostrava / Ostrau der Prozess gegen die Täter.
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Die Mehrheit der Tschechen bewertet das Zusammenleben zwischen der Roma-Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft als schlecht. Das geht hervor aus der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CVVM. Danach halten 82 Prozent der Befragten die Beziehungen und das Zusammenleben zwischen Roma und Mehrheitsgesellschaft für schlecht, 33 Prozent von ihnen sogar für sehr schlecht.
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Am Sonntag ist der tschechische Ombudsmann Otakar Motejl im Alter von 77 Jahren gestorben. Einige Tage zuvor war er wegen einer schweren Erkrankung in ein Krankenhaus der mährischen Stadt Brno / Brünn eingeliefert worden. Auf den Tod Motejls hat eine ganze Reihe tschechischer Politiker mit Trauer reagiert. Der ehemalige Vorsitzende des Obersten Gerichtshofs und Gründer des Amtes des Ombudsmannes galt moralisch-rechtliche Instanz.
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